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Häufige Fragen

Die Fragen, die beim Einrichten und im Alltag am häufigsten aufkommen – samt der Antworten, die nicht so schön sind.

Erste Schritte

Womit fange ich an?

Am schnellsten geht es mit dem Barcode-Scan: Hülle vor die Kamera, Titel bestätigen, weiter zur nächsten. Digitale Spiele holst du über Import – Steam geht automatisch, für andere Plattformen gibt es die Titelliste zum Einfügen. Einzelne Titel legst du über Spiel hinzufügen an.

Kann ich die Farben ändern?

Unter Einstellungen: Helligkeit (dunkel, hell oder wie im Betriebssystem) und Akzentfarbe aus acht Vorgaben. Geändert wird nur die Akzentfarbe – Hintergrund und Schrift bleiben aufeinander abgestimmt, damit nichts unlesbar wird. Die Helligkeit kann immer jeder für sich wählen; ob auch die Farbe frei ist, entscheidet der Administrator.

Wo finde ich was? Die Leiste unten

Die Hauptbereiche liegen im Dock – der schwebenden Leiste am Rand. Alles rund um das eigene Konto steckt dagegen im Menü oben rechts hinter deinem Namen: Einstellungen, Aussehen, öffentliches Profil, Sicherheit, Abmelden. Vorher lag beides in einer Zeile nebeneinander und wurde mit jeder neuen Funktion voller.

Das Dock stört mich an dieser Stelle

Dann schieb es weg. Am linken Rand des Docks sitzt ein Griff – anfassen und ziehen, die möglichen Plätze werden beim Ziehen angezeigt: unten mittig, links oder rechts am Rand. Mit der Tastatur geht es genauso: Griff anspringen, Pfeil links oder rechts. Fest einstellen lässt es sich unter Einstellungen → Ansicht → Aussehen. Die Position hängt am Konto, nicht am Browser – wer sie am Rechner nach links zieht, findet sie am Tablet ebenfalls links. Am Rand stehend zeigt das Dock nur Symbole; der Name erscheint, sobald der Zeiger darauf liegt. Auf schmalen Bildschirmen hängt es immer unten, senkrecht bliebe dort zu wenig Platz für den Inhalt.

Die Einstellungen sind in Reiter aufgeteilt

Ja, seit 0.24.0.0. Vorher war es eine einzige lange Seite mit elf Karten hintereinander. Jetzt gibt es fünf Bereiche: Ansicht (Felder und Aussehen), Bewerten (PileScore, Schubladen, Fortschritt), Daten und Quellen (Cover, automatisches Auffrischen), Profil und Konto und Sicherheit. Die Sprungmarken von früher funktionieren weiter: ein Verweis auf #cover öffnet den passenden Reiter gleich mit. Ohne JavaScript steht wieder alles untereinander, mit Zwischenüberschriften – es geht also nichts verloren.

Muss ich alle Felder ausfüllen?

Nein. Pflicht sind nur Titel, Plattform, Medium und Status. Alles andere ist freiwillig – und was du gar nicht brauchst, kannst du unter Einstellungen ganz abschalten. Es gibt eine Vorlage „Nur Inventar", die alle Backlog-Funktionen ausblendet.

Was bedeuten die Schubladen?

Spielen ist, was gerade läuft. Museum ist aufgehoben für später oder abgeschlossen. Beendet heißt: bewusst beendet, ich spiele es nicht mehr. Die Namen kannst du in den Einstellungen für dich ändern.

Scannen

Der Scanner findet keinen Titel zum Barcode

Barcodes werden über eine Produktdatenbank aufgelöst, und dort steht nicht jedes Spiel – gerade ältere und deutsche Ausgaben fehlen oft. Dann tippst du den Titel einmal ein oder suchst ihn im Feld darunter. Der Code wird dauerhaft mit dem Spiel verknüpft: beim nächsten Mal wird er sofort erkannt, auch von anderen Nutzern dieser Instanz.

Es kommen keine Cover und keine Genres

Diese Angaben stammen ausschließlich von IGDB. IGDB ist hier eingerichtet – kommt trotzdem nichts, prüfe die Verbindung im Admin unter Import-Quellen.

Auf dem iPhone passiert nichts

Drei häufige Gründe: Die Seite muss in Safari selbst geöffnet sein – in Ansichten innerhalb anderer Apps gibt iOS die Kamera nicht frei. Die Verbindung muss verschlüsselt sein (https). Und beim ersten Start wird einmalig ein Scan-Modul geladen, das dauert einen Moment. Auf der Scan-Seite gibt es unten den Bereich Diagnose, der genau zeigt, woran es hängt.

Der Scanner erkennt den Code nicht

Meist ist es die Schärfe: Moderne Handykameras stellen erst ab etwa 10 cm scharf, und genau dahin hält man die Hülle instinktiv. Nutze den Zoom-Regler und halte die Hülle 20 bis 30 cm weg. Hilft das nicht, drücke Bild jetzt auswerten – das wertet ein einzelnes, ruhiges Bild aus.

Ich habe ein Spiel doppelt

Beim Scannen eines bereits erfassten Spiels fragt PileKeeper nach: Barcode nur ergänzen (wenn du dieselbe Hülle noch einmal gescannt hast) oder als weiteres Exemplar anlegen (etwa ein Sammlerstück neben dem Spielexemplar).

Importieren

Kann ich meine Steam-Bibliothek holen?

Ja, über die offizielle Schnittstelle. Unter Import das Profil eintragen – es wird gespeichert, du musst es nur einmal tun. Mit dem Schalter „Neue Spiele automatisch holen" läuft der Abgleich danach von selbst. Vorhandene Einträge werden dabei nie angefasst, eigene Änderungen bleiben also erhalten.

Warum fehlen Kaufdatum und Preis beim Import?

Weil weder Steam noch Sony diese Angaben über eine Schnittstelle herausgeben. Die Bibliotheks-Abfrage liefert nur Titel und Spielzeit. Beide zeigen die Kaufhistorie aber im Browser: Seite öffnen, Tabelle markieren, kopieren und unter Import bei Kaufhistorie einfügen einsetzen. Rabatte, Sammelkäufe und Rückerstattungen werden dabei richtig behandelt.

Was ist mit Nintendo, Epic oder GOG?

Für Nintendo gibt es keine nutzbare Schnittstelle – die inoffiziellen Wege bräuchten einen fremden Hilfsdienst, über den Kontodaten liefen. Das ist hier bewusst nicht eingebaut. Der praktische Weg: digitale Titel über den Kaufverlauf im Konto kopieren und unter Titelliste einfügen einsetzen, Module und Discs über den Barcode. Für Epic und GOG gilt dasselbe.

Wird meine Steam-Spielzeit mitgezogen?

Ja, seit 0.26.0.0. Vorher übersprang der Abgleich bekannte Titel und die Spielzeit blieb auf dem Stand des ersten Imports. Jetzt wird sie bei jedem Lauf angeglichen – wie bei PlayStation nur nach oben, damit von Hand nachgetragene Stunden nicht verlorengehen. Rückfragen wie beim PlayStation-Abgleich gibt es hier nicht: die Steam-AppID ist eindeutig, da muss nichts geraten werden.

Und die Spielzeit aus dem Rockstar Launcher?

Die gibt es nicht mehr abzuholen. Rockstar hat den Social Club im Juli 2025 abgeschaltet – Profilseiten und Statistiken sind weg, die Adresse leitet auf die Startseite um. Der Rockstar Games Launcher hatte anfangs einen Spielzeitzähler, der ist ebenfalls entfernt worden. Für Rockstar-Titel gilt deshalb: Wurde das Spiel über Steam oder PlayStation gestartet, kommt die Zeit über den jeweiligen Abgleich. Bei einem Kauf direkt im Rockstar Launcher bleibt nur das Pausenmenü im Spiel (Stats → Gesamtspielzeit) und die Eingabe von Hand.

Wird meine PlayStation-Spielzeit mitgezogen?

Ja, seit 0.25.0.0. Vorher legte der Abgleich nur neue Titel an und übersprang alles, was schon da war – die Spielzeit blieb auf dem Stand des ersten Imports stehen. Jetzt wird bei jedem Lauf die Differenz nachgetragen. Übernommen wird nur nach oben: Sony meldet die Gesamtdauer auf der Konsole, und wer zusätzlich von Hand mitzählt oder denselben Titel auch woanders gespielt hat, soll durch einen Abgleich keine Minuten verlieren. Steht lokal mehr, bleibt der lokale Wert stehen.

PSN meldet ein Spiel, das ich physisch habe

Dann fragt PileKeeper, statt zu raten. Der Abgleich legt in dem Fall nichts an, sondern stellt den Titel unter Import zur Entscheidung: Ist mein vorhandenes Exemplar führt beides zusammen – die Disc bleibt als physisch stehen und bekommt nur die Spielzeit und die Kennung von Sony dazu. Zusätzlich digital anlegen macht daraus zwei Einträge, für alle, die ein Spiel wirklich zweimal besitzen. Beides kommt vor, deshalb wird gefragt.

Die Antwort gilt dauerhaft: derselbe Titel wird nicht erneut vorgelegt, und es entsteht auch kein digitaler Zwilling. Wird der zusammengeführte Eintrag später gelöscht, ist die Entscheidung hinfällig und die Frage kommt beim nächsten Abgleich wieder.

Ich habe denselben Titel mehrfach – welcher wird zusammengeführt?

Du entscheidest. Gibt es mehrere passende Exemplare, zeigt die Rückfrage eine Auswahlliste mit Plattform, Medium und bisheriger Spielzeit. Vorgeschlagen wird das Exemplar, dessen Plattform zu der passt, die Sony meldet; danach kommen andere PlayStation-Exemplare, dann solche ohne Plattform. Bei Gleichstand gewinnt das mit der höheren Spielzeit – das ist am ehesten das, was tatsächlich gespielt wurde. Bis 0.25.0.0 wurde hier schlicht der erste Treffer aus der Datenbank genommen, was bei Mehrfachbesitz zum falschen Eintrag führen konnte.

Ich habe ein Spiel digital UND physisch – wohin kommt die Spielzeit?

Dorthin, wo du sie haben willst. Die Auswahlliste zeigt alle passenden Einträge mit Plattform, Medium und bisheriger Spielzeit. Vorgeschlagen wird der digitale Eintrag derselben Plattform, denn Sony meldet eine digitale Lizenz – wer die physische Fassung eingeschweißt im Regal stehen hat und die digitale spielt, bekommt also von selbst das richtige Ziel. Bis 0.25.1.0 standen digitale Einträge gar nicht zur Auswahl; angeboten wurden nur physische Exemplare.

Ich habe falsch zugeordnet – wie bekomme ich das zurück?

Unter Import → Getroffene Zuordnungen steht jede gemerkte Antwort mit dem Eintrag, auf den sie zeigt. Erneut fragen nimmt sie zurück; beim nächsten Abgleich wird die Frage neu gestellt. Dabei wird auch die Sony-Kennung vom Eintrag entfernt – ohne das würde er beim nächsten Lauf sofort wiedererkannt und nie wieder zur Rückfrage kommen. Die bereits eingetragene Spielzeit bleibt stehen: wie viel davon vorher schon dastand, lässt sich nachträglich nicht mehr auseinanderhalten – das müsstest du am Eintrag selbst korrigieren.

Woran erkennt der Abgleich, dass es derselbe Titel ist?

An einer vereinfachten Fassung des Namens: Marken- und Warenzeichen, Klammerzusätze, Interpunktion und ein führendes „The“ fallen weg, sodass „Ghost of Tsushima™ (PS5)“ und „Ghost of Tsushima“ zusammenfinden. Verglichen wird nur mit PlayStation-Exemplaren – die physische Switch-Fassung desselben Titels hat mit dem PSN-Eintrag nichts zu tun. Der Vergleich ist bewusst grob gehalten, weil ein Treffer nie zu einer stillen Änderung führt, sondern immer nur zu einer Rückfrage.

Und PlayStation?

Sony hat keine offizielle Schnittstelle, es gibt aber einen Weg über die Endpunkte der PlayStation-App. Der steht ab Werk aus und muss im Admin freigeschaltet werden. Er braucht ein persönliches Anmeldemerkmal aus dem Browser, kann jederzeit ausfallen und ist rechtlich nicht abgesichert. Das Merkmal wird nur für den einen Abruf verwendet und nirgends gespeichert.

Sammlung und Slots

Wie lege ich ein Spiel in einen Slot?

Auf drei Wegen: in der Spielansicht der Knopf In den Slot legen, in der Sammlung der Knopf in der jeweiligen Zeile, oder auf der Startseite direkt bei den Vorschlägen. Die freie Nummer wird automatisch vergeben.

Warum kann ich kein weiteres Spiel in einen Slot legen?

Weil alle belegt sind – genau das ist der Sinn. Erst muss ein laufendes Spiel abgeschlossen, geparkt oder bewusst beendet werden. Wie viele Slots du hast, stellst du in den Einstellungen ein; die Sperre lässt sich dort auch abschalten.

Ich habe dasselbe Spiel auf mehreren Plattformen

Dann teilen sich alle Fassungen einen Eintrag im Hintergrund. Setzt du eine auf durchgespielt, gilt das auf Wunsch für alle – und der Titel wird nicht mehr vorgeschlagen. Das lässt sich global in den Einstellungen und je Spiel abweichend regeln, etwa für eine Neuauflage, die du bewusst noch einmal spielen willst.

Wie trage ich ein DLC ein?

Als eigenen Eintrag, im Formular über das Feld Zusatzinhalt zu dem Hauptspiel zugeordnet. Der Zusatz erscheint dann nicht mehr eigenständig in der Sammlung, sondern beim Hauptspiel – mit eigenem Preis und Kaufdatum, die zur Gesamtsumme zählen.

Wie ändere ich einen falsch geschriebenen Titel?

Einfach im Formular überschreiben. Hast du denselben Titel auf mehreren Plattformen, wird die Änderung bei allen übernommen – richtig bei einem Tippfehler. Soll nur dieser eine Eintrag umbenannt werden, setze den Haken Titeländerung nur für diese Fassung.

Bewerten und Auswerten

Was ist der PileScore?

Deine eigene Note, berechnet aus bis zu zehn Faktoren – Spielspaß, Gameplay, Story, Umfang, Preis-Leistung und weitere. Die Gewichtung bestimmst du selbst in den Einstellungen. Nur ausgefüllte Faktoren zählen; die Gewichte werden auf die vorhandenen Angaben umgerechnet.

Woher kommen die Sammlerwerte?

Je nach Medium aus verschiedenen Quellen: bei digitalen Steam-Titeln der aktuelle Shop-Preis in Euro, bei anderen PC-Spielen der günstigste Shop über CheapShark (in US-Dollar), bei physischen Spielen der Median der eBay-Angebote oder – falls eingerichtet – echte Verkaufspreise von PriceCharting. Woher ein Wert stammt, steht in der Spielansicht darunter.

Wie kommen die Vorschläge zustande?

Aus dem, was ohnehin in deiner Sammlung steht: Genres, die du gut bewertest, gesetzte Prioritäten, Einstiegshürde, Spiellänge, bereits Angefangenes und wie lange etwas schon liegt. Bei jedem Vorschlag steht, warum er kommt – eine Empfehlung ohne Begründung könntest du ja nicht beurteilen.

Physische Spiele

Woher weiß ich, ob ein Spiel wirklich von der Disc läuft?

Bei vielen Discs der letzten Konsolengenerationen steckt nur ein Installer drauf – ohne Patch aus dem Netz läuft nichts. Wird der Server irgendwann abgeschaltet, ist die Disc unbrauchbar. In jeder Spielansicht gibt es dafür den Abschnitt Läuft von der Disc? mit einem Link zu doesitplay.org, wo genau das dokumentiert wird. Die Angabe trägst du dort ein: läuft vollständig, nur teilweise oder gar nicht, dazu ob Internet nötig ist.

Warum wird das nicht automatisch abgerufen?

Weil mir für doesitplay.org keine offizielle Schnittstelle bekannt ist. Statt eine Automatik zu versprechen, die vielleicht nie kommt, gibt es eine vorbereitete Suche – ein Klick, ablesen, eintragen. Den Link zum Eintrag kannst du mitspeichern, damit du die Quelle später wiederfindest; dort ändern sich Angaben, wenn jemand Neues herausfindet.

Wie finde ich gefährdete Discs?

In der Sammlung über den Knopf Gefährdete Discs. Er zeigt alles, was ohne Netz nicht oder nur eingeschränkt läuft. Die Auswertung fasst zusammen, wie viele deiner physischen Spiele vollständig sind und wie viele noch ungeprüft.

Bei PC-Spielen auf Disc erscheint der Abschnitt nicht

Absicht. Dort ist der Launcher-Zwang die Regel, nicht die Ausnahme – die Frage stellt sich also anders. Der Abschnitt erscheint bei physischen Konsolenspielen.

Werte und Preise

Wie bekomme ich Sammlerwerte für viele Spiele auf einmal?

Über Werte in der Navigation. Dort steht zuerst, wie viele Einträge du hast, wie viele davon schon einen Wert tragen und welche Quelle wofür greift. Dann wählst du aus – etwa nur physische Spiele – und drückst auf Abrufen. Bei vielen Einträgen läuft es bis kurz vor die Laufzeitgrenze des Servers und meldet, wie weit es kam; nochmal drücken macht dort weiter.

Warum kommt für meine PlayStation-Spiele kein Wert?

Für physische Spiele braucht es eine eingerichtete Quelle. Kostenlos geht eBay, allerdings mit Registrierung als Entwickler. Ist nichts eingerichtet, steht der Grund in jeder Spielansicht unter „Wert nachschlagen" – zusammen mit fertigen Suchlinks, die immer funktionieren.

Was ist der Unterschied zwischen den Wertquellen?

eBay, verkaufte Artikel zeigt, was zuletzt wirklich bezahlt wurde – die beste kostenlose Grundlage. eBay-Angebote zeigen Wunschpreise und liegen meist darüber; das gilt auch für die automatische eBay-Abfrage. PriceCharting hat echte Verkaufspreise nach Zustand getrennt, kostet aber. Händler-Ankauf ist immer deutlich unter Sammlerwert.

Wie komme ich bei eBay an Produktionsschlüssel?

eBay gibt sie erst frei, wenn eine Adresse für Kontolöschungs-Mitteilungen hinterlegt ist und einen Prüfruf besteht. PileKeeper bringt diesen Endpunkt mit: im Admin unter Import-Quellen stehen Adresse und Prüftoken zum Eintragen bereit. Die Adresse muss zeichengenau stimmen – sie geht in die Berechnung ein, ein zusätzliches „www." reicht zum Scheitern. Dafür gibt es dort einen Abschnitt zum Selbstnachprüfen.

Sichern und Umziehen

Wie sichere ich meine Sammlung?

Zwei Wege: unter Daten die eigene Sammlung als Excel- oder CSV-Datei – gut zum Ansehen und Bearbeiten. Und für Administratoren unter Admin, Sicherung eine vollständige Sicherung aller Konten und Einstellungen als Datei.

Kann ich die Datei bearbeiten und zurückspielen?

Ja, genau dafür ist sie da. Wichtig: die Spalte ID nicht löschen. Darüber werden bestehende Einträge wiedergefunden, auch wenn du Titel oder Plattform änderst. Neue Zeilen lässt du dort leer. Vor dem Einspielen gibt es eine Vorschau.

Entstehen beim Zurückspielen Dubletten?

Nein, solange die ID-Spalte drin ist. Ohne Kennung wird über Titel, Plattform, Medium und Exemplar zugeordnet – dann gilt ein geänderter Titel als neuer Eintrag. Kennungen aus einer anderen Instanz werden ignoriert statt übernommen.

Was muss ich beim Umzug auf einen anderen Server beachten?

Den app_key aus config/config.php mitnehmen. Damit sind E-Mail-Adressen und die Zugangsdaten der Import-Quellen verschlüsselt. Ohne ihn sind sie nach dem Zurückspielen unlesbar. Aufbewahren solltest du ihn getrennt von der Sicherung – wer beides hat, hat alles.

Wenn etwas komisch aussieht

Im Protokoll stehen viele eBay-Meldungen mit fremden Kontonamen

Das ist kein Angriff, sondern der Beweis, dass alles läuft. eBay schickt eine Mitteilung an alle registrierten Endpunkte, sobald irgendein eBay-Nutzer sein Konto löscht – nicht nur für Nutzer, die mit dieser Instanz zu tun hatten. Die Adressen gehören eBay (Netze 66.211.x, 66.135.x, 216.113.x). Diese Adressen dürfen nicht gesperrt werden: antwortet der Endpunkt nicht mehr, zieht eBay die Produktionsschlüssel zurück. Seit 0.18.1.0 werden die Mitteilungen nur noch gezählt statt einzeln protokolliert.

Eine Adresse fällt unangenehm auf. Was kann ich tun?

Unter Debug im Admin gibt es eine Sperrliste. Sie zeigt von selbst, welche Adressen zuletzt oft gebremst wurden, mit Knopf zum Sperren; freigeben geht jederzeit. Sperren bekommen standardmäßig ein Ablaufdatum, weil Adressen neu vergeben werden. Die eigene Adresse lässt sich nicht sperren.

Eine Seite bleibt weiß oder zeigt einen Fehler

Der Grund steht unter Debug im Admin: Datei, Zeile und Aufrufweg. Dort steht auch die Umgebung des Servers – Laufzeitgrenze, Speicher, geladene Erweiterungen. Genau die Angaben, die man beim Melden eines Problems braucht.

Ein Abruf bricht mittendrin ab

Das ist Absicht. Abrufe über das Netz laufen nur bis kurz vor die Laufzeitgrenze des Servers und melden dann, wie weit sie kamen. Nochmal drücken macht dort weiter – die am längsten nicht geprüften Einträge kommen zuerst dran.

Daten und Datenschutz

Was passiert, wenn ein Cover-Bild verschwindet?

Cover werden normalerweise nur verlinkt – verschwindet die Quelle, bleibt ein leeres Kästchen. Wer eigene Kopien auf dem Server ablegen will, braucht die Freigabe des Administrators; danach gibt es in den Einstellungen einen Knopf, der das für die ganze Sammlung nachholt, und in jeder Spielansicht einen für den einzelnen Titel.

Muss ich wirklich alle Cover speichern?

Nein – und meistens lohnt es sich auch nicht. Die Auswahl ist nach Plattform aufgeschlüsselt, mit einer Einschätzung dazu: Bei Steam, PlayStation, Xbox und Nintendo bleiben die Bildadressen erfahrungsgemäß über Jahre erreichbar. Bei kleineren Quellen und Einträgen ohne Plattform verschwinden sie schneller – die sind daher vorausgewählt. Drei Knöpfe helfen beim Umschalten: alle, keine, nur die flüchtigen.

Ein Cover lässt sich nicht speichern – woran liegt das?

Seit 0.24.0.0 steht die Antwort im Klartext da: Die Meldung nach dem Sammellauf nennt die betroffenen Titel mit Grund, und im Debug-Bereich steht unter Cover zu jedem Fehlschlag, welche Adressen versucht wurden und was der Server jeweils geantwortet hat – mit HTTP-Code und Inhaltstyp. Vorher wurde nur gezählt („1 fehlgeschlagen\"), protokolliert wurde gar nichts.

Steam-Cover kommen nicht an

Das war ein echter Fehler und ist behoben. Beim Bibliotheks-Import wurde immer das hochkant stehende Bibliotheksbild angefordert – das gibt es aber nicht für jede AppID. Ältere Titel, Werkzeuge, Soundtracks und ein Großteil der DLC haben nur das quer liegende Kopfbild; für die antwortete Steam mit „nicht gefunden\", und der Abruf brach wortlos ab. Jetzt werden der Reihe nach mehrere bekannte Adressen probiert, und die erste, die trägt, wird als neue Bildadresse übernommen. Ein zweiter Sammellauf holt die betroffenen Einträge also einfach nach.

Für mein Spiel gibt es nirgends ein Cover

Dann fotografier die Hülle selbst. Sobald der Administrator dir das Speichern von Covern freigeschaltet hat, steht unter dem Coverbild der Knopf Eigenes Foto aufnehmen. Auf dem Handy öffnet er direkt die Kamera, am Rechner den Dateiauswahldialog. Das ist der Weg für alles, was keine Datenbank kennt: Importfassungen, Beilagen, Eigenbauten, alte Hüllen ohne Barcode. Das Bild wird im Browser auf 900 Pixel Kantenlänge verkleinert, bevor überhaupt etwas hochgeht – ein Handyfoto mit 6 MB würde sonst an der Grenze des Servers hängenbleiben und dem Webspace nichts als Ballast bringen.

Was passiert mit meinem eigenen Foto beim Aufräumen?

Nichts. Alle Cover löschen im Admin lässt selbst aufgenommene Fotos ausdrücklich stehen und meldet, wie viele es verschont hat. Der Grund ist einfach: ein heruntergeladenes Cover kann man jederzeit erneut holen, ein Foto der eigenen Hülle nicht. Weg bekommst du es nur über Foto entfernen am Eintrag selbst – und auch da wird vorher gefragt.

Sehen andere mein Foto?

Auf einer Instanz, die du allein nutzt, nicht. Auf einer geteilten Instanz schon: Cover hängen wie Titel und Erscheinungsdatum am Spiel und nicht am Konto. Wer denselben Titel in seiner Sammlung hat, sieht dein Foto. Das gilt genauso für heruntergeladene Cover – nur fällt es dort weniger auf, weil alle dasselbe Bild bekommen.

Warum darf nicht jeder Cover speichern?

Cover sind geschützte Werke. Für die eigene Sammlung ist eine Kopie unproblematisch; auf einer öffentlich zugänglichen Instanz mit fremden Nutzern verbreitet man dagegen fremde Bilder. Deshalb vergibt der Administrator das Recht einzeln je Konto – er entscheidet, was auf seinem Server liegt, nicht die Nutzer.

Wie komme ich an meine Daten?

Unter Daten als Excel- oder CSV-Datei mit allen 46 Spalten. Dieselbe Datei lässt sich dort auch wieder einlesen – bearbeitet in Excel, mit Vorschau vor dem Einspielen.

Wer kann meine Sammlung sehen?

Standardmäßig niemand außer dir. Gibst du dein Profil unter Einstellungen frei, ist es unter einer eigenen Adresse ohne Anmeldung erreichbar – dann sichtbar sind Titel, Plattform, Medium, Status, Wertung und die Kommentare, die du einzeln auf öffentlich gestellt hast. Kaufpreise, Läden und Notizen bleiben in jedem Fall privat.

Was wird nach außen übertragen?

Beim Barcode-Scan nur die Nummer des Codes an eine Produktdatenbank. Bei Cover und Metadaten eine Titelsuche bei IGDB; die Bilder werden nur verlinkt, nichts landet auf diesem Server. Bei Importen die nötige Kennung des jeweiligen Dienstes. Jede Quelle lässt sich einzeln abschalten, alles Inoffizielle steht ab Werk aus.

Brauche ich ein Impressum?

Die Pflicht nach § 5 DDG gilt für geschäftsmäßige Telemedien – das ist weiter als gewerblich und meint planmäßig und auf Dauer angelegt. Eine rein private Instanz im Heimnetz fällt nicht darunter; sobald sie öffentlich erreichbar ist und andere Konten bestehen, sollte man eines hinterlegen. Der Admin-Bereich weist darauf hin, wenn Pflichtangaben fehlen. Das ist keine Rechtsberatung – im Zweifel jemanden fragen, der das darf.

Und eine Datenschutzerklärung?

Die hängt nicht an der Geschäftsmäßigkeit. Sobald die Instanz erreichbar ist, fallen personenbezogene Daten an – spätestens IP-Adressen in den Server-Protokollen, bei Konten auch E-Mail-Adressen. Damit greift Art. 13 DSGVO. PileKeeper bringt die Erklärung mit; sie beschreibt automatisch nur, was auf dieser Instanz tatsächlich stattfindet.

Warum gibt es keinen Cookie-Banner?

Weil hier genau ein Cookie gesetzt wird: die Sitzungskennung für die Anmeldung. Technisch notwendige Cookies sind nach § 25 Abs. 2 TTDSG einwilligungsfrei. Ein Banner würde eine Wahl vortäuschen, die es nicht gibt. Kein Zählpixel, keine Statistik, keine fremden Schriftarten – alles liegt auf diesem Server.

Wie komme ich an eine Auskunft über meine Daten?

Unter Einstellungen, ganz unten: Auskunft herunterladen. Die Datei enthält dein Konto, die gesamte Sammlung, Kommentare, Läden, Importläufe und das Protokoll deiner eigenen Aktionen. Passwort und Zwei-Faktor-Schlüssel bleiben draußen – das sind Zugangsmittel, keine Auskunft.

Wie lösche ich mein Konto?

Ebenfalls unter Einstellungen, mit Passwort und einem eingetippten Bestätigungswort. Vorher steht dort, was genau verschwindet. Lade vorher eine Auskunft herunter – danach ist nichts mehr da. Die Spiel-Stammdaten bleiben erhalten: Titel und Cover gehören keinem einzelnen Konto, sondern sind ein gemeinsamer Katalog ohne persönlichen Bezug. Der einzige Administrator kann sich nicht löschen, sonst bliebe die Instanz ohne Verwaltung zurück.

Warum steht bei einem Spiel D-Mark, beim Sammlerwert aber Euro?

Weil das zwei verschiedene Dinge sind. Der Kaufpreis ist historisch – was du damals bezahlt hast. Der Sammlerwert kommt von eBay oder PriceCharting und ist aktuelles Geld. Beide haben deshalb eine eigene Währung.

Warum werden Ausgaben nach Währung getrennt gezeigt?

Weil sich 79,95 DM und 44,99 EUR nicht sinnvoll addieren lassen. In der Auswertung stehen sie deshalb getrennt, dazu eine grob umgerechnete Summe mit den amtlichen Kursen. Die ist ausdrücklich als Schätzung gekennzeichnet: 79,95 DM waren 1998 ein anderer Gegenwert als 40,88 € heute.

Wie sichere ich mein Konto ab?

Mit der Zwei-Faktor-Anmeldung unter Einstellungen: zusätzlich zum Passwort ein Code aus einer App auf deinem Gerät. Die Einrichtung dauert eine Minute und ist zweistufig – erst nach einem geprüften Code wird umgestellt, damit du dich nicht aussperrst.

Steht deine Frage nicht dabei?

Schreib an hello@chargematrix.de.